Weingut Schneider Tattendorf
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St. Laurent ein großer Wein.  Langezeit unbemerkt beginnt er eine große Karriere.

Für Jahrzehnte war St. Laurent - wenn überhaupt präsent - ein eher ruhiger Vertreter in der heimischen Weinszene. Tatsächlich wurde das Potential der Sorte sehr früh erkannt, jedoch verhinderten die Schwierigkeiten in Weingarten und Keller einen signifikanten Durchbruch. So blieb der St. Laurent mehr oder weniger das Steckenpferd einiger Individualisten, die in den 90er Jahren begannen faszinierende Weine zu produzieren. Sowohl bei heimischen als auch internationalen Verkostungen stellten sich beachtliche erfolge ein. Heute scheint es als würde durch die verstärkte Nachfrage ein neuer Trend im kommen sein.

Der Name St. Laurent bezieht sich auf den Tag des Heiligen Laurentius, den 10. August. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Traube auszureifen.
Kräftige dunkelrote Farbe und ein feines fruchtiges Bukett das an Weichseln erinnert – so zeigt sich der St. Laurent von seiner besten Seite. Als Jungwein genossen schmeckt er streng herb und säurereich. Deshalb benötigt er eine gewisse Reifezeit. Dann, als ausgereifter Wein, wirkt er samtig-trocken, vollmundig und angenehm gerbstoffhaltig. Der St. Laurent eignet sich besonders für längeren Ausbau im Eichenfass.

Ihren Ursprung hat diese Rotweinrebsorte wahrscheinlich in Frankreich, im Elsaß, obwohl sie dort kaum mehr ausgepflanzt wird. Über Deutschland hat diese Rebsorte mit der Einführung der Hochkultur auch in Österreich Verbreitung gefunden. Österreich gilt heute (nach Tschechien) als das größte Anbaugebiet des St. Laurent.

Bis vor kurzem war unklar ob der St. Laurent mit dem Pinot Noir verwandt ist. In der Höheren Bundeslehranstalt für Wein und Obstbau in Klosterneuburg konnte mittels Genanalysen diese Verwandtschaft zweifelsfrei festgestellt werden.